So baust du Claude Skills, die taugen

Ein Claude Skill ist ein Prozess, den du immer wieder gleich abrufen willst: Podcast-Shownotes schreiben, Meta-Ads auswerten, einen LinkedIn-Post outlinen. Damit er im Alltag taugt, brauchst du einen Ablauf, den du schon mehrmals durchgezogen hast, eine Zusammenfassung dieses Ablaufs vor dem Bau und einen Test in einem frischen Chat. Ich baue meine Skills in Claude Cowork, weil Cowork parallel mit und ohne Skill testet und ich sofort sehe, ob der Skill einen Unterschied macht. Die größte Falle kommt danach: ein mäßiges Ergebnis jedes Mal von Hand zu korrigieren, statt den Skill nachzuschärfen.

Veröffentlicht am 6. August 2026


Ich verbringe gerade sehr viel Zeit mit Claude. Vor allem damit, Skills zu bauen.

Hier eine kleine Auswahl meiner Skills:

Übersicht der installierten Skills in Claude mit Namen und Datum der letzten Aktualisierung, darunter linkedin-post-aus-transkript, linkedin-content-ideen, podcast-shownotes-titel, story-newsletter, salespage-copywriter, foto-karussell, screenshot-karussell und ki-sprech-killer.

Was ich mit meinen neuen Skills so mache

Meta-Ads direkt in Claude analysieren statt Tracking-Tabellen mit Zahlen füllen oder im Ads-Manager Reports erstellen. Holy Sh*t. Das ist mein neuer Lieblings-Workflow. Der Meta-Ads-Skill spart mir locker 30 Minuten pro Woche.

Monatliches Redaktionsmeeting um Content-Ideen zu entwickeln. Ich mag das Interview-Format mit Claude. Irgendwie komme ich auf mehr Ideen, wenn mich jemand fragt. Ich plane nur den Long-Form-Content, wie Newsletter und Podcast. Social Media Posts passieren später.

Insta und Linkedin Karussells erstellen. Die Skills zum Schreiben der Karussells laufen schon super, weil die meinen Long-Form-Content als Basis nehmen: den Newsletter und die Podcastfolge der Woche. Das Designen ist noch ausbaufähig. Der Canva-Konnektor ist leider eher nervig.

Was ich gemerkt habe: Claude gibt vor, dass Skills erstellen ganz einfach geht.

Ich seh das eher so: Ein Skill ist auch nur ein Prompt. Und da galt ja schon: Willste richtig guten Output, brauchste ne richtig gute Anleitung.

Was ist ein Claude Skill?

Ein Skill ist der Prozess, den du immer wieder gleich abrufen willst. Podcast-Shownotes schreiben, Meta-Ads auswerten, einen Linkedin-Post outlinen.

Die Kontextdatei im Projekt ist das Wissen, das dieser Prozess braucht. Dein Kundenprofil, deine Angebote, deine Content-Säulen, deine Brand Voice. Ein Projekt ist der Arbeitsbereich in Claude, in dem diese Dateien liegen und in dem du deine Chats zu einem Thema führst.

Was ich beim Skill erstellen gelernt habe, gebe ich dir hier weiter. 🙂

So erstellst du Claude Skills, die taugen

1. Entscheide, ob es überhaupt ein Skill wird

Ein Skill lohnt sich für Aufgaben, die du wieder und wieder machst.

Die Frage, die ich mir stelle: Mache ich das noch ungefähr zehnmal? Bei Ja baue ich einen Skill. Bei zweimal im Jahr schreibe ich einen guten Prompt und lege ihn in eine Datei.

Du brauchst einen funktionierenden Prozess.

Es gibt zwei Wege dahin. Entweder hast du die Sache fünfmal gemacht und dabei perfektioniert. Oder du hattest einen langen Arbeitsgang mit Claude, in dem du so lange nachjustiert hast, bis das Ergebnis saß.

Du musst in der Lage sein, den Ablauf zu beschreiben: welche Schritte, welche Reihenfolge, woran du merkst, dass ein Zwischenergebnis taugt.

Darum enttäuschen geschenkte und gekaufte Skills so oft.

Ein fremder Skill beruht auf der Arbeitsweise von jemand anderem. Rechne fest damit, dass du den Skill auf deine Arbeitsweise umbaust, damit es zu deinem Business oder deiner Content-Strategie passt.

2. Lass dir den Prozess zusammenfassen

Der beste Moment einen Skill zu bauen, ist das Ende einer Session, in der der Prozess gerade funktioniert hat. Alles steht noch im Chat: die Schritte, die Zwischenergebnisse, die Formulierungen, mit denen du nachjustiert hast.

Allerdings ist so ein langer Chat zugemüllt mit Korrekturen oder sehr spezifischen Entscheidungen, die nur für diesen einen Fall galten.

Deshalb schiebe ich einen Schritt dazwischen:

Fass zusammen, welche Schritte in welcher Reihenfolge zum Ergebnis geführt haben. Nur der Weg, der funktioniert hat, ohne die Sackgassen. An welchen Stellen hast du mich gefragt, an welchen selbst entschieden?

Diese Zusammenfassung lese ich durch und korrigiere zwei, drei Sachen. Erst danach lasse ich den Skill bauen. Kostet zwei Minuten und ist der Schritt, den fast alle überspringen.

3. Bau den Skill

4 Wege zum Skill

1. Aus dem laufenden Chat. Mein Standardweg. Du arbeitest den Prozess an einem Beispiel durch, das Ergebnis stimmt, du fasst den Prozess zusammen und sagst „mach daraus einen Skill". Funktioniert in Claude Cowork (die Desktop-App mit Zugriff auf meine Dateien) und im Claude-Chat im Browser.

2. Skill-Creator kalt starten. Du startest den Skill-Creator in einem neuen Chat. Der Skill-Creator ist Claudes eigener Skill zum Bauen von Skills. Dafür /skill-creator eintippen.

Startbildschirm von Claude mit der Begrüßung „Willkommen, Sandra". Im Eingabefeld steht der Befehl /skill-creator, darunter die Umschalter für Chat und Cowork.

Allerdings startet Claude dann bei null und stellt dir ewig viele Fragen. Das nutze ich nur für schon vorhandene und getestete Projektanweisungen und Prompts, die ich in den Chat lade.

Der Skill-Creator startet nach dem Befehl /skill-creator mit einer Rückfrage: „Was möchtest du mit dem Skill-Creator machen?" mit den Optionen Neuen Skill erstellen, Bestehenden Skill verbessern, Skill-Beschreibung optimieren und Skill testen / evaluieren.

3. Vorhandenen Skill aktualisieren. Der Weg für Updates zu deinem Skill. Davon wirst du einige haben und die entstehen meistens während der Arbeit im Chat.

Du kannst den aktualisierten Skill direkt aus dem Chat heraus aktualisieren.

Claude bietet am Ende eines Chats die neue Version des Skills linkedin-post-aus-transkript an, mit der Schaltfläche „Skill aktualisieren".

Oder du gehst im Skill auf bearbeiten, dann öffnet sich ein neuer Chat.

Die Detailansicht des Skills linkedin-post-aus-transkript mit geöffnetem Menü. Darin die Einträge Im Chat ausprobieren, Mit Claude bearbeiten, Ersetzen, Herunterladen und Deinstallieren.

4. Skill aufnehmen. In Claude für Mac zeichnest du bis zu 10 Minuten am Bildschirm auf, Claude schaut zu und schlägt dir einen Skill vor. Interessant für Prozesse, die außerhalb von Claude stattfinden. Nutze ich noch nicht.

💡 Ich empfehle dir, den Skill in Claude Cowork zu bauen. Der Grund steht unten in Schritt 5: Cowork testet parallel, und das spart die meiste Zeit.

4. 4 Best-Practices, damit dein Skill taugt

1. Versteh den Aufbau: Beschreibung, Anleitung, Referenzdateien

Ein Skill besteht aus drei Teilen, und die werden zu unterschiedlichen Zeitpunkten geladen.

Die Beschreibung steht ganz oben: Name plus zwei, drei Sätze dazu, was der Skill macht und was den Skill triggert. Der Trigger ist der Auslöser, der den Skill startet. Die Beschreibung lädt Claude beim Start jedes Chats, für jeden einzelnen deiner Skills.

Die Anleitung ist der eigentliche Skill. Dein Prozess, Schritt für Schritt. Die liest Claude erst, wenn deine Anfrage zur Beschreibung passt.

Referenzdateien liegen daneben und werden nur geholt, wenn sie gebraucht werden.

Was bei Marketing-Skills typisch in Referenzdateien landet:

  • Beispiele: Zehn fertige Posts mit den Stichpunkten daneben, aus denen sie entstanden sind. Drei reichen im Skill, zehn machen ihn unlesbar.
  • Nachschlagewerke. Hook-Typen, Einwandlisten, Betreffzeilen-Muster, Formatvorgaben pro Kanal. Wird punktuell nachgeschlagen, nicht durchgelesen.
  • Lange Prüflisten. Wenn die Checkliste am Ende dreißig Punkte hat, wandert sie raus, und im Skill steht der Verweis.

Diese Dreiteilung aus Beschreibung, Anleitung und Referenzdateien baut Claude beim Erstellen von selbst. Du solltest sie aber verstehen.

Der Aufbau des Skills story-newsletter: oben die Beschreibung, darunter die Datei SKILL.md mit der Anleitung und ein aufgeklappter Unterordner references mit den Referenzdateien beispiele.md, betreffzeilen.md, email-schreibregeln.md, ki-sprech-killer-regeln.md und story-ideen.md.

2. Leg fest, wann der Skill getriggert wird

Es gibt drei Varianten, wie der Skill gestartet wird. Das kommt in die Beschreibung.

Automatisch, wenn das Thema passt. Der Standard. Du beschreibst die Situation so, wie du sie tatsächlich formulierst. In meinem Skill linkedin-post-aus-transkript steht:

Nutze diesen Skill immer, wenn jemand ein Transkript, eine Aufnahme oder einen Call hochlädt und daraus einen LinkedIn-Post machen will – auch ohne diese Begriffe zu nennen, z. B. „hier ist das Transkript vom Call, mach mir daraus einen Post".

Nur auf Zuruf. Der Skill startet ausschließlich, wenn du ihn beim Namen nennst oder /name eintippst:

NUR AUF AUSDRÜCKLICHEN AUFRUF STARTEN. Dieser Skill triggert ausschließlich, wenn der Nutzer ihn per Slash-Befehl oder namentlich aufruft. NICHT automatisch oder themenbasiert triggern, auch nicht bei perfekt passendem Thema.

💡 Für deine ersten Skills empfehle ich dir das. Du rufst sie mit /name auf und musst dich nicht damit rumschlagen, ob die Auslöser sitzen.

Immer mitlaufen. Mein ki-sprech-killer prüft jeden Text, den ich mit Claude schreibe:

Läuft bei jeder Texterstellung und jeder Überarbeitung, vor jedem Output. Niemals überspringen.

Abgrenzen zu ähnlichen Skills. Sobald zwei Skills sich ähneln, braucht jeder den Hinweis auf den anderen.

In foto-karussell steht: „NICHT für How-to/Tutorial mit Screenshots (dafür screenshot-karussell)."

3. Schreib zu jeder Regel den Grund dazu

Anthropic schreibt in der Skill-Creator-Anleitung: Regeln mit Begründung werden zuverlässiger befolgt als reine Verbote. (das ist irgendwie menschlich 🙂)

Bei meinem ki-sprech-killer steht drin: „Keine Substantivierungen." Was fehlt, ist der Grund.

Mit Grund würde die Regel lauten: „Keine Substantivierungen, sonst klingt der Satz nach Behörde."

Dasselbe bei Prozessregeln: „Frag nach dem Ziel der Email, bevor du schreibst" ist eine Anweisung. „Frag nach dem Ziel, weil eine Verkaufs-Email anders aufgebaut ist als eine Story-Email" ist eine, nach der Claude auch bei einer Einladungs-Email richtig entscheidet.

4. Zeig Beispiele, statt zu beschreiben

„Schreib locker und persönlich" ist keine Anweisung. Claude hat eine Vorstellung davon, was locker ist, und die ist nicht deine.

Was funktioniert: Vorher-Nachher-Paare. So sieht das in meinem ki-sprech-killer aus:

„bei der Content-Erstellung" → „wenn du Content erstellst"

„die Implementierung von X" → „X einführen"

Beispiele für den Prozess gehören in den Skill.

Beispiele für deine Stimme gehören in die Brand Voice. Die kannst du entweder in deinen ABOUT ME-Ordner legen, der immer gelesen wird (wenn du mit Cowork arbeitest) oder als Skill anlegen.

5. Wie du deinen Skill richtig testest

Wenn du deinen Skill im Chat bauen lässt, ist die Versuchung groß, ihn gleich im selben Chat zu testen (ich sprech da aus Erfahrung).

Das ist KEIN valider Test.

Im laufenden Chat steht so viel Kontext, dass der Test automatisch besser wird.

So testest du richtig

Mach einen neuen Chat in Claude Cowork auf. Sag:

Ich will den Skill [Skillname] testen. Nutze skill-creator und fahr den kompletten Eval-Loop:

  • Denk dir 3 realistische Testprompts aus, so wie ich sie wirklich schreiben würde. Zeig sie mir kurz zur Freigabe, bevor du startest.
  • Dann alle Läufe parallel: mit Skill und als Vergleich ohne Skill.
  • Am Ende den Viewer als statische HTML-Datei bauen (--static), nicht als Server – ich bin in Cowork.

Claude schlägt dann Test-Varianten vor. Für den Test meines Story-Newsletter-Skills waren das 2 Varianten: einmal mit Plan für die Email und einmal ohne Plan.

Claude schlägt vor dem Testlauf drei Testprompts für den Story-Newsletter-Skill vor, darunter der Standardfall einer Montags-Email mit klarem CTA und der Fall „Leerer Bildschirm: kein Thema, nur ein Termin", und fragt zur Freigabe: „Starte ich den Eval-Loop mit diesen 3 Prompts?"

Cowork testet jetzt parallel das Schreiben der Email mit und ohne Skill und zeigt die Ergebnisse nebeneinander. Damit seh ich sofort, ob der Skill überhaupt einen Unterschied macht.

6. Nachschärfen: so wird der Skill besser

Kein Skill ist beim ersten Bau fertig. Wenn du langfristig Zeit sparen willst, musst du den Skill verbessern, statt das ungute Ergebnis jedes mal von Hand zu korrigieren.

So machst du den Skill besser:

1. Lass Claude nach der Session den Chat auswerten.

Bring deine Arbeit mit dem Skill zu Ende und korrigiere alles so lange bis du happy bist.

Danach lässt du Claude auswerten:

Geh unseren Chat durch. An welchen Stellen musste ich dich korrigieren, damit das Ergebnis stimmt? Formulier daraus Ersatztexte für den Skill: welche Stelle wird ersetzt, wie lautet der alte Text, wie der neue. Häng ein Beispiel an, wo die Regel allein nicht reicht.

Achte darauf, was du zurückbekommst. Du willst Beispiele und Gründe!

Bei meinem Skill linkedin-content-ideen hat Claude die Stichpunkte zu stark zusammengefasst und meine Sprache glattgebügelt. Als Kritik klingt das so:

Die Stichpunkte sind zu geglättet, meine eigene Sprache geht verloren.

Damit kann Claude den Skill nicht besser machen. Besser ist das hier:

Übernimm die Aussagen des Nutzers möglichst unverändert in die Stichpunkte. Kürze nur Versprecher, Wortdopplungen durch Stottern und direkte Redundanzen. Keine inhaltliche Straffung, keine Paraphrasierung.

2. Vergisst der Skill Schritte, bau eine Prüfschleife ans Ende.

Wenn dir auffällt, dass Claude Punkte überspringt, auslässt oder vergisst, hilft eine Checkliste am Ende des Skills. Claude geht sie durch, bevor du das Ergebnis siehst.

So sieht das bei meinem Skill screenshot-karussell aus:

## Vor der Ausgabe prüfen

Geh die Liste durch, bevor Du das Karussell ausgibst:

- Steht auf jeder Slide genau ein Gedanke?
- Ist jede Behauptung durch einen Screenshot oder ein
  konkretes Beispiel belegt?
- Ist irgendein Beispiel erfunden?
- Führt die letzte Slide zum CTA?

Trifft ein Punkt nicht zu: überarbeite die betroffene Slide
und geh die Liste erneut durch. Gib erst aus, wenn alles steht.

So, das wars. Ich hoffe, du fängst an, fleißig Skills zu bauen. Die machen produktives Arbeiten mit Claude so viel einfacher.


Diese Anleitung zum Hören:

Häufige Fragen

Was ist ein Claude Skill?

Ein Skill ist ein Prozess, den du immer wieder gleich abrufen willst: Podcast-Shownotes schreiben, Meta-Ads auswerten, einen LinkedIn-Post outlinen. Er besteht aus einer Beschreibung, einer Anleitung und optional Referenzdateien. Getrennt davon liegt die Kontextdatei im Projekt: das Wissen, das der Prozess braucht, also Kundenprofil, Angebote, Content-Säulen und Brand Voice.

Wann lohnt sich ein Skill, und wann reicht ein Prompt?

Die Frage, die ich mir stelle: Mache ich das noch ungefähr zehnmal? Bei Ja baue ich einen Skill. Bei zweimal im Jahr schreibe ich einen guten Prompt und lege ihn in eine Datei.

Was brauche ich, bevor ich einen Skill baue?

Einen Prozess, der schon funktioniert. Entweder hast du die Sache fünfmal gemacht und dabei perfektioniert, oder du hattest einen langen Arbeitsgang mit Claude, in dem du so lange nachjustiert hast, bis das Ergebnis saß. Du musst den Ablauf beschreiben können: welche Schritte, welche Reihenfolge, woran du merkst, dass ein Zwischenergebnis taugt.

Warum enttäuschen gekaufte oder geschenkte Skills so oft?

Ein fremder Skill beruht auf der Arbeitsweise von jemand anderem. Rechne fest damit, dass du ihn auf deine Arbeitsweise umbaust, damit er zu deinem Business und deiner Content-Strategie passt.

Welche Wege gibt es, einen Skill zu bauen?

Vier: aus dem laufenden Chat heraus, den Skill-Creator in einem neuen Chat kalt starten, einen vorhandenen Skill aktualisieren, oder in Claude für Mac bis zu 10 Minuten Bildschirmaufnahme machen und Claude einen Skill vorschlagen lassen. Der Standardweg ist der aus dem laufenden Chat, direkt nachdem der Prozess einmal funktioniert hat.

Warum sollte ich den Prozess zusammenfassen lassen, bevor der Skill gebaut wird?

Ein langer Chat ist zugemüllt mit Korrekturen und Entscheidungen, die nur für diesen einen Fall galten. Die Zusammenfassung zieht den Weg heraus, der funktioniert hat, ohne die Sackgassen. Ich lese sie durch, korrigiere zwei, drei Sachen und lasse erst danach den Skill bauen. Kostet zwei Minuten und ist der Schritt, den fast alle überspringen.

Wie lege ich fest, wann ein Skill startet?

Über die Beschreibung, in drei Varianten. Automatisch, wenn das Thema passt: dann beschreibst du die Situation so, wie du sie tatsächlich formulierst. Nur auf Zuruf: dann startet der Skill ausschließlich per /name oder wenn du ihn beim Namen nennst. Oder immer mitlaufend, wie mein ki-sprech-killer, der jeden Text prüft.

Warum darf ich einen Skill nicht in dem Chat testen, in dem ich ihn gebaut habe?

Im laufenden Chat steht so viel Kontext, dass der Test automatisch besser ausfällt. Du testest dann den Chat, nicht den Skill. Für einen validen Test machst du einen neuen Chat auf.

Wie teste ich einen Skill richtig?

Neuer Chat in Claude Cowork, dann den Skill-Creator den kompletten Eval-Loop fahren lassen: 3 realistische Testprompts, alle Läufe parallel mit Skill und ohne Skill als Vergleich, am Ende der Viewer als statische HTML-Datei. Cowork zeigt die Ergebnisse nebeneinander. Damit siehst du sofort, ob der Skill überhaupt einen Unterschied macht.

Wie mache ich einen bestehenden Skill besser?

Zwei Wege. Nach einer Session lässt du Claude den Chat auswerten und daraus Ersatztexte für den Skill formulieren, mit Beispielen und Gründen statt vager Kritik. Und wenn der Skill Schritte überspringt, baust du eine Prüfliste ans Ende, die Claude durchgeht, bevor du das Ergebnis siehst.